
Schriftliche
Geschichte von Lovran stammt aus dem 7. Jh, als Lovran
„Lauriana“ genannt wurde, aber nach der
alten Legende ist die Gründung von Lovran noch
fünf Jahre älter und ist in Verbindung mit
römischem Staatsmann Marcus Agripe, der in dem
1. Jh in der Lage heutiger Stadt Lovran, seine Sommerresidenz
erbaut hat.
Dank seiner ausgezeichneten
geographischen Lage und heilsamem Klima erlebte Lovran
in folgenden Jahrhunderte starke wirtschaftliche Entwicklung.
Seewesen und Schiffbau einerseits und Ackerbau anderseits,
und Handel, der alles verbunden hat, versicherten
den Bewohnern von Lovran starke Wirtschaftsentwicklung.
Durch Jahrhunderte trieb Lovran starken Tauschhandel
mit Rijeka, Pola, Triest, Senj und anderen Küstenorten.
Es wurde mit Obst, Gemüse, Wein, Olivenöl und Fisch
gehandelt.
In
frühem Mittelalter nimmt die Stadt architektonische
Kennzeichen , die für Küstenstädte charakteristisch
sind, an. Umgeben von den Ruinen des mittelalterlichen
Schutzwalls mit dem Stadttor, das durch drei Wachen
beschützt wurde, stellt diese Stadt ein Denkmal der
traditionellen Architektur dar, die typisch für die
Küstenorte ist. Das mittelalterliche Lovran war von
mächtigen Stadtmauern und Türmen umgeben.
Innerhalb
der Stadtmauern befindet sich die Altstadt von Lovran,
die mit ihren dicht aneinder gereihten Häusern und
den unübersehrbaren Netz aus engen Gassen noch immer
als typische mittelalterliche Küstenstadt erscheint.
Der Burg des St. Juraj, des Stadtbeschützers ist das
Zentrum öffentliches, religiöses und kulturelles Lebens.
Hier befinden sich die Pfarrkirche, die in dem 12.
Jh. in romanischem Stil ausgebaut wurde, der Stadtturm
- der Militärsitz der Stadt, der, mit der Zeit, das
Symbol der Stadt geworden ist und profane Verwaltung
der Stadt, die sich im Objekt gegenüber der Sankt
Juraj Kirche befindet.
Starke Wirtschaft hat
im großen Maß auf die Architektur beeinflußt. So können
die Besucher auf einem Spaziergang viele Kirche, Originalfassaden,
Barockportalle, alte Wappen und glagolitische Inschriften
sehen.
Mit
Tourismusentwicklung begann Lovran in dem 19. Jh und
während der Jahrhundertwende erlebte Lovran eine wirkliche
Expansion des Tourismus. Die Benutzung von traditionellen
Barken im Tauschhandel war immer weniger und Lovran
wurde immer mehr als Kurort und touristisches Zentrum
bekannt. Lovran wurde im Jahre 1878 von dem Istrischen
Landtag in Poreè als Klimakurort bezeichnet. Heilsame
Wohltaten dieses Gebiets haben einige Herrscher und
Großwürdenträger noch in viel früherer Geschichte
bemerkt.
Die Bewohner von Lovran
haben sich schnell an entstehende Änderungen angepasst
und in folgenden Jahren wurden viele Pensionen, Hotels,
Villen und Heilanstalten ausgebaut. Außerdem muß man
auch üppige gepflegte Parks mit vielen Blumen, Zypressen,
Magnolien, Palmen und Pinien erwähnen. Während der
Jahrhundertwende wurde Lovran bei der damaligen österreichisch-ungarischen
Aristokratie, politischen Persönlichkeiten, Bank-
und Finanzmachthabern, sowie bei der Künstlern.
Bald wurde auch bekannter Küstenfußweg, der sich über
12 km von Volosko bis Lovran erstreckt, ausgebaut.
Durch das 20. Jh geht die Entwicklung von Lovran als
Kurort und touristisches Zentrum weiter, aber trotzdem
hat Lovran erfolgreich seine Identität beschützt und
sich gegen Trends des Massentourismus in den 60-en
und 70-en Jahren aufgelehnt.
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